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Halogenofen oder Dampfgarer – Was ist besser?

GemüseUnzählige wissenschaftliche Studien haben bereits die Nachteile und gesundheitlichen Risiken herkömmlicher Garmethoden herausgestellt: Backen und Braten erzeugen schädliche und krebserregende Acrylamide, konventionelles Kochen tötet noch die letzten im Gemüse verbliebenen Vitamine und Antioxidantien ab.

Doch der Markt hat auf die Ratlosigkeit und Ablehnung gegenüber den altbewehrten Kochmöglichkeiten reagiert und neue, schonende Verfahren entwickelt, die zugleich lebenswichtige und gesundheitserhaltende Stoffe im Lebensmittel konservieren und mit weitaus weniger, ja zum Teil gänzlich ohne Fett auskommen, was sich wiederum positiv auf Blut- und Leberwerte und die körperliche Gesundheit im allgemeinen auswirkt.

Die Rede ist von Dampfgarern und Halogenöfen. Während bereits im alten China Reis und Gemüse vorsichtig mit Dampfenergie erhitzt und zum Garen gebracht wurden, ist der Halogenofen eine entschieden moderne Technik, die dem auch im Westen seit einigen Jahrzehnten etablierten Dampfgarer den Rang unter den Allroundern der bewussten Küche abzulaufen droht – aus gutem Grund.

Der bewährte Alleskönner aus Asien oder modernste Halogentechnik – wer kann was?

Was kann der Halogenofen, was der Dampfgarer? Welche Technik verfährt schonender, gesünder, schneller? Und auch nicht ganz unbedeutend: mit welchem Gerät schmeckt mein Essen besser? Trotz ihres guten Rufs als Gesundheitsspezialisten können es beide Verfahren nämlich durchaus auch geschmacklich mit den bewährten, aber eben gesundheitlich bedenklichen Garmethoden aufnehmen – Gesundheit und Genuss schließen sich hier keineswegs aus.

Insbesondere der Halogenofen ist im Stande, etwa Kartoffeln und Pommes mit einer herrlich krossen Kruste zu produzieren, ohne die Knollen dabei auszutrocknen, was im Backofen leicht zu missglücken droht. Das Spezialgebiet des Dampfgarers liegt dabei ganz klar beim Gemüse, während gedampftes Fleisch und Fisch ohne besondere Würzung eher etwas fade ausfallen können.

Halogenofen

Der Halogenofen arbeitet mit einer extrem hitzebeständigen Halogenglühlampe und erreicht seine Betriebstemperatur somit in kürzester Zeit. Halogenöfen ermöglichen fettarmes Kochen bei bis zu 250º Celsius.

Das gebündelte Licht aus der Halogenlampe kann leckere Krusten ebenso produzieren wie bissfestes, aber saftiges Gemüse.

Halogenöfen sind meist vielfältig programmierbar, so dass ganze Gerichte voll automatisch zubereitet werden können.

Halogenöfen bestehen meist aus einem gläsernen Garraum, einiger Roste und dem wärmespendenden Lampenaufsatz, und sind entsprechend leicht zu reinigen.

Dampfgarer

Herz und Seele des Dampfgarers ist natürlich der Wasserdampf, der nach einiger Aufwärmzeit des Geräts eine Temperatur von 100º Celsius erreicht, die nicht überschritten werden kann.

Dampfgarer sind in erster Linie zur Zubereitung von Gemüse, Reis oder Kartoffeln geeignet. Ebenso können Suppen oder auch Fisch zubereitet werden, wer besonderen Wert auf Knusprigkeit und Röstaromen legt, wird vom Dampfgarer allerdings enttäuscht werden

Für eine optimale Inbetriebnahme ist es erforderlich, den Wasserstand regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls Wasser nachzufüllen.

Dampfgarer werden häufig aus mehreren Behältern zusammengesetzt, da Lebensmittel mit verschiedenen Garzeiten nicht im gleichen Einsatz erhitzt werden dürfen. Sie sind meist aus Plastikteilen konstruiert und enthalten daher leider noch häufig schädliche Weichmacher.


Beide Verfahrensweisen erlauben das gleichzeitige Garen mehrerer Lebensmittel mit gänzlich unterschiedlichen Garzeiten. Dazu werden verschiedene Einsätze, Gitter und Behälter bereitgestellt, die in variierender Distanz zur Lampe oder zum Wassererhitzer platziert werden, um die Energiezufuhr und damit die Garzeit regulieren zu können. Beide Gerätetypen lassen sich vollkommen ohne Öle und Fette betreiben – als echtes Allroundgenie darf aber nur der Halogenofen gelten.